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Martinsneukirchen
(ggl): Wenn
die Natur erwacht ist der beste Zeitpunkt, auch den Körper
aus dem Winterschlaf zu wecken. Nordic Fitness bringt
Bewegung! Wer
die Schönheiten der Natur sportlich genießen möchte, für
den ist Nordic Walking wie geschaffen.

Im
Tempo des eigenen Schritts öffnen sich die Augen für die Schönheit
der Umgebung. War der Wald schon immer so leuchtend grün, der
Berg so hoch? In der Konzentration auf den Weg findet der
Geist zum Wesentlichen zurück. Das ist Erholung und
Aktivsport in einem – so wird Gesundheit zum Genuss! Marianne
Ferstl von Sport Ferstl hatte völlig recht, als sie den
Berichterstatter mehr Bewegung verordnen wollte.
Nordic Walking muss man ausprobieren und betreiben,
dann kommt man auch der Natur näher.
Die Praxis bringt’s und nicht die „graue“ Theorie.

Dies
überzeugte den Berichterstatter und startete deshalb gleich
beim 1. Wertungslauf des 6. Nordic Fitness Cup 2009 am 1. Mai
in Martinsneukirchen mit. Wie es sich für einen richtigen Bürohengst
gehört, wurde sich gleich für die Profistrecke über knapp
elf Kilometer eingetragen. Die Vitalstrecke über fünf
Kilometer mit leichten Steigungen erschien doch zu leicht. Da
reizten doch die anspruchsvollen Steigungen und Schotterwege
der Profistrecke doch mehr. Leider hatte es vor ein paar Tagen
stark geregnet und irgendwelche Forstleute meinten wohl sie müssten
Holz mit schwerem Gerät abfahren. Wenn man das gewusst hätte,
hätte man seine Nordic-Walking Gummistiefel zum Einsatz
bringen können. Aber ein richtiger Walker schafft diese Wege
auch locker mit seinen weißen Turnschuhen in Verbindung mit
einer ausgefeilten Technik.

Die
Radlfreunde aus Martinsneukirchen, an der Spitze der altbewährte
Willi Pongratz und Martin Kürzinger, organisierten neben
ihrem Frühlingsfest gleich einen wunderbaren Cup-Auftakt. Das
Wetter war herrlich und die Stimmung der 138 Teilnehmer war prächtig.
Viele Vereine waren mit starken Besetzungen angereist. Am
Vormittag wurde von den Radlfreunden extra ein Maibaum
aufgestellt. Peter Schießl lies es sich nicht nehmen diesen
Baum zu spendieren. Die Höhe wurde nicht verraten, sie sollte
mit einem Einsatz von 50 Cent zugunsten der Feuerwehrjugend
geschätzt werden. Helmut Kerscher aus Schillertswiesen lag
mit seiner Schätzung am Besten und gewann eine Flasche Sekt
mit einer deftigen Brotzeit. Ebenfalls ganz nahe an der
wirklichen Größe von 16,37 Meter war der zeitplatzierte
Wilhelm Baier aus Roßbach und Frieda Bräu aus Völling.
Die Stimmung hielt, im Rahmen des gemütlichen Teils,
Robert Urban hoch. Mit seiner Ziach und seinen Lieder konnte
er viel Applaus einfahren. Es machte richtig Spaß ihm zuzuhören.
Das
Team um Marianne Ferstl war für fehlende Ausrüstung bestens
gewappnet. Alle Helfer im Vorder-
und Hintergrund erhielten von den Organisatoren
uneingeschränktes Lob. Ohne freiwillige Helfer ist eine so
große Veranstaltung nicht so perfekt durchzuführen.

Für
das Aufwärmen vor dem Start war die Vital- und
Fitnesstrainerin Evi Schräml aus Bad Kötzting zuständig. Im
Massenstart ging es dann auf die beiden Strecken. Wie es bei
solchen Veranstaltungen üblich ist, gibt es Starter, die sehr
engagiert an die Sache herangehen und andere, die eben
Bewegung in der Natur erleben wollen und nebenbei noch ein
kleines oder auch größeres Schwätzchen führen möchten. Zu
diesen Walkern gehörte im Übrigen auch der Berichterstatter.
Das Höhenprofil der Profistrecke konnte sich sehen
lassen. Von etwa 100 Höhenmetern ging es acht Kilometer
hinauf auf 671 Meter, dann in knapp drei Kilometer wieder
hinunter auf die Ausgangshöhe. Es machte aber allen Walkern
sichtlich einen riesen Spaß. An zwei Verpflegungsstellen
konnte man sich mit Getränken, Obst und Traubenzucker
versorgen.

Im
Ziel gab es dann eine große Siegerehrung. Geehrt wurde als ältester
Teilnehmer Nonrad Neft aus Falkenstein. Die am weitesten
angereiste Gruppe, die flinken Füße, kam aus Gleißenberg.
Das stärkste Team mit 31 Teilnehmern war der Turn- und
Sportverein aus Falkenstein. Sie erhielten einen mächtigen
Pokal, den sie allerdings bei den nächsten Wertungsetappen
wieder verteidigen müssen. Das Sport-Ferstl-Team, auf Platz
zwei, trat mit 27 Walkern an und die DJK-Reichenbach schickte
26 Teilnehmer ins Rennen. Der 6-jährige Heiko zog dann noch
viele wertvolle Preise aus der Lostrommel. Alle Teilnehmer,
inclusive Berichterstatter, freuen sich schon auf den 2.
Wertungslauf, der am 17. Mai in Stamsried stattfinden

hier
gibt es viele Bilder!
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